Demnächst bei uns: Die modernen Regal- und Standlautsprecher Dali CALLISTO

Während viele Hifi-Schmieden auf Tradition bauen und kabelgebundene Lautsprecher erschaffen, setzt der 1983 gegründete, dänische Lautsprecher Hersteller Dali mit CALLISTO auf ein modernes, kabelloses System. Dank eines Sound Hubs funktioniert das ausgezeichnet. Das Musiksystem brillierte bereits auf der IFA 2017.

Callisto 2C in weißer und schwarzer Ausführung

Das CALLISTO-Setup ist ein modernes Audiosystem, bestehend aus zwei Lautsprechern und einer Basisstation, welche kabellos miteinander arbeiten. Und genau das schauen wir uns nachfolgend etwas genauer an.

Der Sound Hub

Für den größten Komfort sind in der Grundausstattung Eingänge mit automatischer Signalerkennung in dem Sound Hub verarbeitet. So finden sich neben optischen und koaxialen Steckmöglichkeiten auch einen USB-Anschluss sowie Bluetooth, um Musikstücke über diese Möglichkeiten zuzuspielen. Weiterhin befinden sich zwei Erweiterungssteckplätze in der Quellenanschluss-Einheit.

Der Sound Hub inklusive Fernbedienung

Schließlich werden die Lautsprecher, wie bereits erwähnt, über eine 24 Bit/96 kHz-Funkstrecke mit dem Modul verbunden. Somit verläuft die gesamte Kommunikation mit den Lautsprechern über diese Steuerungseinheit. Und das Tolle ist, dass die Audiozentrale direkt beim Anschluss erkennt, welcher Zuspieler das Signal sendet. Das bietet natürlich Flexibilität bei der Aufstellung des Gerätes, da die Quellenwahl nicht zwangsläufig über die Fernbedienung eingegeben werden muss.

Besonderer Bonus: Dali ist eine Kooperation mit dem kanadischen Audiospezialisten Lenbrook International eingegangen. Daher lässt sich einer der Erweiterungssteckplätze mit einem BluOS-Modul erweitern. In Kombination mit einem WLAN-Netzwerk sowie drahtlosen Lautsprechern sind also auch vollwertige Multiroom-Anwendungen und eine HD-Musikwiedergabe, die sich per App steuern lässt, möglich. Somit kann das CALLISTO-System mit verfügbaren Bluesound– und NAD-Geräten kommunizieren. Berücksichtigt werden dabei – wie es für BluOS typisch ist – Audiodateien aus dem Heimnetzwerk sowie eine Vielzahl an Streaming-Diensten, wie beispielsweise Spotify, Deezer, Tidal sowie Qobuz. Da BluOS als Roon-ready gilt, wird somit auch der Zugang zur Roon Labs Software gegeben.

Hier lassen sich die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten gut erkennen

Die Lautsprecher 2C und 6C

Bei dem Modell CALLISTO 2C handelt es sich um kompakte Regallautsprecher, CALLISTO 6C wiederum sind zwei große Standlautsprecher. Beide Varianten sind jeweils in mattweißem oder mattschwarzem Finish verfügbar. Der Vorteil, aktive Speaker zu konstruieren, liegt darin, dass schon bei der Planung des Gerätes feststeht, welcher Amp die Schallwandler antreiben wird. Die Verstärkereinheit ist daher schon mitgedacht und ideal auf den Lautsprecher angepasst.

Vorweg sei noch gesagt, dass es so ganz komplett ohne Kabel nicht geht, denn die Lautsprecher benötigen natürlich Strom. Alles andere läuft über die Bluetooth-Verbindung mit dem Hub. Damit erklärt sich auch das C in der Produktbezeichnung, denn dieses steht für „Connected“.

Die Chassis wurden für die CALLISTO-Speaker optimiert, sodass die Hoch- und Tieftonchassis ideal mit den integrierten Verstärkern harmonieren. Die 165 mm großen Tiefmitteltöner werden von einer für Dali typischen Holzfaser-Membran geziert. Deren Polstück hat einen SMC-Magnetantrieb und eine geschlitzte Kupferkappe, wodurch Verzerrungen und Verfärbungen der Klangwiedergabe erheblich reduziert werden. (SMC steht übrigens für „Soft Magnetic Compound“ und beschreibt den magnetischen Werkstoff, den man erstmalig in der Epicon-Serie kennenlernen durfte.) Das Hybrid-Hochtonmodul wiederum wurde optimiert und hat eine 29 mm große Gewebekalotte sowie ein magnetostatisches Hochtonbändchen. So entsteht eine Bandbreite, die wesentlich zum positiven Klangerleben mit diesen Lautsprechern beiträgt.

Die großen Standlautsprecher 6C in weißer Ausführung

Mit dem Chassis der CALLISTO 6C ist außerdem noch ein Zweikanalverstärker der Klasse D verbunden. Der selbstschwingende Verstärker, der mit Pulsweitenmodulation arbeitet, wurde um eine Gegenkopplung erweitert, wodurch ein detailreiches und harmonisches Klangbild erreicht wird.

Gesteuert werden die Lautsprecher über den Sound Hub. Das betrifft zum Teil auch das Regulieren der Lautstärke: Auf der einen Seite lässt sich diese entweder mit der Bluetooth-Fernbedienung oder über den Regler am Hub kontrollieren. Auf der anderen Seite haben die Lautsprecher an der Oberseite sensorische Felder, über welche man ebenfalls die Lautstärke anpassen kann. Wischt man über eines der Felder, ändert sich die Lautstärke automatisch auch bei dem anderen Speaker. Eine integrierte LED-Leiste verbildlicht den Pegelstand.

Schlusswort

Abschließend lässt sich sagen, dass die Lautsprecher aufgrund ihrer Bauart mit exzellenter Klangqualität überzeugen. Der Bedienungskomfort, der durch die kabellose Installation entsteht, ist beachtlich und somit fügt sich das System galant in moderne Wohnzimmer ein. Nicht zu vergessen ist, dass sie außerdem dank des etablierten BluOS-Systems synchron und raumübergreifend arbeiten können.

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Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr guter Text.
    Ich finde die Lautsprecher von Dali auch sehr gut.

  2. Ist die Einbindung eines Subs zur Unterstützung vorgesehen bzw. möglich mit entsprechender Frequenztrennung?

  3. Hallo Sebastian,
    danke für die Frage.
    Für genau solche Zwecke ist der Sound Hub teil-modular gestaltet. In ihm wird ein separater Subwoofer-Ausgang zur Verfügung gestellt.
    Viele Grüße
    Elisa

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