Jetzt vorführbereit: Der Epson Projektor EH-TW9400W

Wenn der Marktführer im Bereich Projektoren ein neues Gerät ankündigt, sind wir natürlich besonders gespannt. Nun ist der Epson EH-TW9400W in unserer Vorführung angekommen und hat die ersten Teststunden absolviert, sodass es an der Zeit ist, die wichtigsten Neuerungen zusammenzufassen.

Die Projektionstechnik

Zu Beginn werfen wir einen Blick auf die verbaute Projektionstechnik im Allgemeinen und insbesondere auf technischen Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger. Beim EH-TW9400W handelt es sich um einen klassischen 3LCD-Projektor mit einer Projektor-Lampe als Leuchtmittel, deren Licht mittels eines Arrangements von Spiegeln und LCD-Filtern in das fertige Bild transformiert wird. Epson hat diese Technik abermals verfeinert, sodass die Leichtausbeute etwas höher ausfällt und auch in punkto Kontrast noch etwas mehr rausgeholt werden konnte. Für ihre Geräteklasse liefern die Epson-Projektoren in diesen Disziplinen schon eine Weile äußerst überzeugende Ergebnisse, der EH-TW9400W bestätigt das mit seiner souveränen Leistung. Ähnliches gilt im Übrigen für den Zoom und die Objektivverschiebung (Lens shift): Kaum ein Projektor ist so flexibel aufstellbar wie die Geräte von Epson und der EH-TW9400W macht hier keine Ausnahme.

HDR und Co.

Im Hinblick auf die 4K-Wiedergabe setzt Epson nach wie vor auf seine lange erprobte 4K-Enhancement-Technologie. Eine erfreuliche Verbesserung ist die Möglichkeit via Kabel nun auch Signale mit Datenraten von bis zu 18 Gigabit pro Sekunde zuzuspielen. Während die Verarbeitung von HDR-Signalen (HDR10 und jetzt auch HLG) bei der Vorgängergeneration auf Inhalte mit maximal 30 Hz beschränkt blieb, sind jetzt auch 50 bzw. 60 Hz HDR-Produktionen kein Problem mehr. Über WLAN bleibt die Beschränkung allerdings leider weiterhin bestehen, hier reicht die Übertragungsrate nicht aus.

Weiterhin erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das werkseitige Setup für die HDR-Wiedergabe einen deutlich stimmigeren Eindruck hinterlässt als zuvor. Außerdem gibt es eine neue Einstellung, mittels derer die mittlere Bildhelligkeit von HDR-Signalen in einem großzügigen Spektrum angepasst werden kann. Extremwerte gilt es wie immer zu vermeiden, solange man aber in Maßen dosiert, bekommt man ein effektives Werkzeug an die Hand, um die HDR-Darstellung den persönlichen Vorlieben entsprechend zu gestalten. Diese und alle weiteren vorgenommenen Einstellungen lassen sich bequem als komplette Konfiguration auf einem der zehn vorhandenen Speicherplätze ablegen.

Schlussgedanken

Der Epson EH-TW9400W wurde in einigen wichtigen Punkten verbessert, bietet nun einen umfangreicheren HDR-Support und hinterlässt damit einen noch kompletteren Eindruck als das Vorgängermodell. Dank der hohen Flexibilität bei der Aufstellung ist der Projektor zudem besonders prädestiniert für den Einsatz unter suboptimalen räumlichen Gegebenheiten.

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