Jetzt probehören: Die KEF R-Serie 2018 bei HiFi im Hinterhof

Einen ersten Höreindruck konnten Sie bei uns schon während unserer HiFi & Friends Messe 2018 gewinnen, nun ist die neue KEF R-Serie 2018 auch offiziell vorgestellt worden. Hier haben wir die wichtigsten Informationen zu den insgesamt sechs neuen Modellen zusammengetragen.

Die KEF R-Serie bei HiFi im Hinterhof

Überblick

Die 2018er Version der R-Serie umfasst drei Standlautsprecher (R5, R7, R11), einen Kompakt- (R3) und einen Centerlautsprecher (R2c) sowie den Dolby-Atmos-Surround-Speaker R8a. Optional stehen darüber hinaus die Subwoofer der Kube-Reihe bereit, um das Klangbild im Tiefbassbereich abzurunden. Das Design und das Gehäuseprofil orientieren sich tendenziell an der Reference-Serie, am offensichtlichen wird dies bei der großen R11, die mit ihren vier Tieftönern doch recht deutlich an die Reference 5 erinnert. Insgesamt stehen drei Farboptionen zur Auswahl – neben der weißen und der schwarzen Hochglanzversion gibt es eine Variante mit Walnuss-Echtholzfurnier (und bronzefarbenen Chassis!)

Die KEF R-Serie 2018 ist ab sofort vorführbereit bei HiFi im Hinterhof

Gehäusekonstruktion, Treiber & Weiche

Bleiben wir noch einen Moment bei der Gehäusekonstruktion: Die Lautsprecher sind im Vergleich zur Vorgänger-Serie allesamt schlanker, aber dafür höher geworden. Dementsprechend wurden natürlich die Verstrebungen im Inneren neu konstruiert – auch hier stand die Reference-Serie Pate – und zudem neu entwickelte Gehäuse-Versteifungen aus schwingungsdämpfendem Material verbaut. Alle drei Standlautsprecher verfügen im Übrigen über massive Metallfüße, die den Schallwandlern sicheren Stand verleihen.

Der KEF Uni-Q Treiber mit Shadow Flare

Die Neukonstruktion der Gehäuse zog selbstverständlich auch Anpassungen hinsichtlich der Positionierung der Treiber sowie der Bassreflexröhre nach sich, die darüber hinaus technologisch auf den neusten Stand gebracht wurden. Hier ist an erster Stelle KEFs bekannter Uni-Q nennen, der nun in der 12. Generation vorliegt. Die Ingenieure bei KEF haben besonderes Augenmerk auf ein verbessertes Design beim Übergang zwischen Mittel- und Hochtöner gelegt, sodass hier klangfärbende Resonanzen noch effektiver verhindert werden. Um außerdem Beeinflussungen der Hochton-Performance durch etwaige Gehäusereflexionen vorzubeugen, wurde das „Shadow Flare“ Prinzip aus der Reference-Serie adaptiert. Die spezielle Reflexionsfläche um den Uni-Q Treiber unterstützt den Punktschallquellen-Charakter des Systems und kommt insbesondere der Detailzeichnung von Percussion- oder Saiteninstrumenten zugute.

Die verbesserten Basstreiber der KEF R-Serie 2018

Beim Basstreiber kommt ein völlig neuer Motor zum Einsatz, gleichzeitig hat sich die lineare Auslenkung im Vergleich zur alten R-Serie verdoppelt. Somit ist sichergestellt, dass selbst hohe Schalldruckpegel exakt an die Luft gebracht werden. Schließlich wurde die Frequenzweiche auf Herz und Nieren geprüft und optimiert. So sorgen etwa neue, wesentlich verzerrungsarmere Spulen für eine höhere Signaltreue.

Der Kompaktlautsprecher KEF R3 bei HiFi im Hinterhof

Vorläufiges Fazit

Wie eingangs erwähnt hatten wir bereits vorab die Gelegenheit einen Eindruck von der KEF R-Serie 2018 zu gewinnen – dies gilt insbesondere für die große R11. Deren Performance, in Verbindung Elektronik aus dem Hause Marantz, kann man kurz und knapp als beeindruckend bezeichnen. Der satte, aber kontrollierte Bass konnte dabei genauso überzeugen wie die gut abgestimmte und fein aufgelöste Mitten- und Hochtondarstellung. Wir werden alle Modelle in den kommenden Wochen noch genauer kennenlernen, allerdings ist jetzt bereits klar, dass sich das Probehören hier ganz sicher lohnt.

Weitere Infos gibt’s auch in unserem Video von der HiFi & Friends Messe 2018:

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