Kleine Verstärkerkunde – Klasse A, Klasse B, Klasse AB, Klasse D

In Produktbeschreibungen, Artikeln und Diskussionen stößt man immer wieder auf die sogenannten Verstärkerklassen, die Aufschluss über die grundlegende Arbeitsweise der jeweiligen Schaltung geben sollen. Aber was hat des damit genau auf sich? Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Klassen? Und welche Vorteile und Nachteile bringen sie mit sich? Wir haben uns die wohl bekanntesten Vertreter– die Klassen A, B, AB und D – einmal näher angesehen und sind diesen Fragen auf den Grund gegangen.

Beispiel für einen Klasse A Verstärker: Der Accuphase E-600

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Marantz PM-11S3

Marantz PM-11S3 Front

Marantz PM-11S3 Front

Hier ist sie nun, die dritte Generation der von Presse und Verbrauchern gleichermaßen hochgelobten 11er-Verstärker-Serie von Marantz. Der PM-11S3 ist ein  Ausnahmeprodukt. Erreicht wird dies unter anderem durch die neuen Marantz Lautsprecheranschlüsse aus Kupfer mit hohem Reinheitsgrad. Zudem steht ein neuer Power Amp Direct-Eingang zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Gerät die neue Remote App (iOS und Android) für Netzwerk-Player über den Marantz Steuerbus. Diese Erweiterungen und die zahlreichen Verbesserungen optimieren nicht nur die Audioqualität und den Funktionsumfang dieses beeindruckenden Verstärkers, sondern sie sind gleichzeitig ein Garant für nachhaltigen Erfolg in der Zukunft. Schon vor diesen Verfeinerungen bot der PM-11 fortschrittliche Technologien, um Sie mit einer detailreichen, präzisen und emotionsgeladenen Wiedergabequalität zu erfreuen. Der abgeschirmte Ringkerntrafo und ausgesuchte Komponenten bieten eine unvergleichlich stabile Leistung von 2 x 100 Watt bei 8 Ohm oder 2 x 200 Watt bei 4 Ohm.

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Cambridge Audio Azur 351A Vollverstärker ̶ Ein erster Eindruck

Der Cambridge Audio Azur 351A. Ein Kurztest.

Cambridge Audio Azur 351A Frontansicht

Der Azur 351A aus dem Hause Cambridge Audio nahm sich den aus dem gleichen Stall stammenden 651A als Vorbild. Beiden gemein ist die erfreulich solide Frontplatte und die präzise Anordnung der Steuerelemente und Buchsen. Jedoch kommt der 351A innerlich reduzierter daher. Das Innenleben des neuen Integrierten ähnelt weitestgehend jenem des großen Bruders: Aufgeräumtes Platinenlayout (mancheiner würde es als spartanisch bezeichnen), motorgetriebenes, kanalabgeglichenes black-type Alps-Poti und ein angemessen dimensionierter Ringkerntrafo.

In Bezug auf Anschlussvielfalt gibt sich der 351A pragmatisch. Ein Phono-Modul wurde ihm vorenthalten. Stattdessen spendierte ihm das Entwicklerteam um Mathew Brumble einen 16-Bit/48kHz-USB-Wandler des Herstellers Burr-Brown. Das geht in Ordnung, sofern er mit Musikmaterial gespeist wird, das mit max. 48kHz gesampelt wurde. Um hochauflösende Signale über den 351A wiederzugeben, wird ein externer Wandler benötigt. Dennoch, ein Schmankerl, das aller Voraussicht nach Zuspruch seitens Hörerschaft finden wird. Weiterlesen

Accuphase E-260 Vorstellung

Der Accuphase E-260 stellt die konsequente Überholung des E-250 dar. Auch der kleinste Accuphase-Vollverstärker beweist eindrucksvoll: Er ist ein echter Accuphase.* Nicht zuletzt weil einige technisch herausragende Lösungen der größeren Modelle erstmals auch beim kleinsten Accuphase zum Einsatz kommen.

Accuphase E260

Accuphase E260

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Sehr viel Leistung und Klang zum fairen Preis: M6 500i

Musical Fidelity baut seit Jahren hervorragend klingende Verstärker. Mit der neuen M1/M3-Serie haben die Briten erneut ganz hervorragende Geräte im Portfolio, welche in Punkto Preis/Leistung nur sehr schwer zu schlagen sind. Seit einigen Wochen haben wir nun auch das Vollverstärker-Flaggschiff in der Vorführung. Stolze 4950€ rufen die Engländer für den Boliden auf – für das gleiche Geld gibt es auch die Vor/Endstufenkombination M6Pre und M6PRX. Wozu also noch einen großen Vollverstärker fürs gleiche Geld bauen haben wir uns gefragt? Bis der M6500i uns die Antwort gegeben hat.

Punch, Leistung und Kontrolle bieten beide Lösungen auf ganz hohem Niveau. An besonders großen oder Anspruchsvollen Boxen und vor allem bei sehr hohen Pegeln zeigt der 28kg-Vollverstärker aber eindrucksvoll, was er „mehr“ zu bieten hat und warum er eine ernsthafte Alternative zur Vor-Endkombination sein kann. Der Doppel-Mono-Aufbau mit 12 Sanken-Endstufentransistoren je Kanal kann bis zu 1250 Watt Impulsleistung je Kanal in 4-Ohm-Boxen pumpen – damit ist der Verstärker als „Leistungs-Engpass“ garantiert ausgeschlossen. Wer also in allen Lebenslagen reichlich Verstärker-Leistung sucht, einen guten Klang möchte und vor dem Preis einer ausgewachsenen Audionet- oder Accuphase-Kombination zurückschreckt – der sollte sich den Musical Fidelity Boliden genau anhören. Wir haben den M6500i – genau wie alle anderen aktuellem Musical-Fidelity-Verstärker – in der Vorführung.

Eine sehr starke Konkurrenz aus eigenem Hause ist die Kombination des M6i Vollverstärkers, ergänzt um die M6PRX-Endstufe. Diese Lösung bietet Bi-Amping zum ähnlichen Preis, nur im äußersten Maximalpegel muss Sie sich dem Vollverstärker geschlagen geben.

Besonders interessant für alle Heimkino-Enthusiasten: Jeder aktuelle Musical-Fidelity-Verstärker bietet einen Heimkino-Bypass, so dass sich die Verstärker hervorragend in ein Surround-Set integrieren lassen.

Accuphase E-460 im Test

Accuphase E-460 Front

Die letzten Tage konnten wir den Accuphase E-460 ausgiebig testen – wir hatten den Verstärker an der B&W 802 Diamond laufen. Eine Kombination, die uns schon mit dem „alten“ E-450 begeistert hat. Der neue E-460 ist – wie von Accuphase gewöhnt – eine sanfte Evolution mit dem nötigen Feinschliff an den richtigen Ecken und Kanten. Rein optisch fällt zuerst die neue Lautstärkeanzeige auf, wie Sie vom E-560 bekannt ist. Da sich die Stellung des Lautstärkereglers auf die Ferne nicht erkennen lässt ist diese Anzeige eine echte Bereicherung, vor allem wenn Quellen mit unterschiedlichem Pegel eingesetzt werden. Ansonsten gibt es auf der Frontplatte keine großen Neuheiten zu entdecken – die wunderschönen beleuchteten Leistungsanzeigen sind unverändert elegant und zeitlos. Auch bei der Farbe setzt Accuphase auf Bewährtes.

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Neue Monitor Audio und Cambridge Audio vorgestellt

Monitor Audio RX-1

Heute hatten wir ein erstes Vorserienmodelle der Monitor Audio RX1 im Laden – das neue Design ist klasse und wirkt in echt noch viel anmutiger als auf Bildern. Schlicht und elegant, absolut zeitlos. Wir sind gespannt, wie sich die Serienmodelle (verfügbar in 4-6 Wochen) klanglich gegenüber der richtig starken Vorgängerserie RS-1 bewähren werden.

Cambridge Audio 550A

Ebenso klasse: Die „Neuauflage“ der Cambridge-Audio Mittelklasse-Modelle 550A/C und 650A/C. Super optik, hervorragend „rockiger“ Klang, eine Kombination die einfach nur Spaß macht.

Da in der vergangenen Serie die Kombination Monitor Audio und Cambridge Audio eine der spannendsten Möglichkeiten war, eine stimmige, dynamische Anlage zusammenzustellen, freuen wir uns ganz besonders darauf, in einigen Wochen die „neuen“ Serien zu kombinieren. Die Konstallation Monitor Audio RX und Cambridge Audio 550/650 dürfte in ihrer Preisklasse eine der (klanglich UND optisch) besten Anlagen für Pop- und Rockmusik werden.