All-in-One Player in High-End Qualität: Mark Levinson № 519

Seit über vier Jahrzehnten steht der Name Mark Levinson für hochwertige HiFi-Qualität. Nun hat das Haus ein neues, modernes, digitales Abspielgerät auf den Markt gebracht, welches bereits im Mai auf der High End Messe in München präsentiert wurde. Da wir den All-in-One Player Mark Levinson № 519 natürlich auch in unser Sortiment aufgenommen haben, möchten wir das High-End Gerät an dieser Stelle vorstellen.

Mark Levinson bei HiFi im Hinterhof

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Unsere HiFi-Studios 2016 – Teil 2

Urlaub vorbei, weiter geht’s. Hier ist der zweite Teil des großen Foto-Updates aus unseren HiFi-Studios. Viel Spaß beim Umschauen und schauen Sie doch mal (wieder) vorbei!

Unsere HiFi-Studios 2016 – Teil 1

Alles neu macht der Mai! Unsere HiFi-Studios wurden schon länger nicht mehr fotografisch auf den neusten Stand gebracht, es ist also an der Zeit für ein umfangreiches Update. Hier kommt der erste Teil mit vielen neuen und ein paar alten Bildern. Demnächst gibt’s Nachschlag mit weiteren Fotos aus unseren anderen Vorführräumen. Viel Spaß damit!

Die neue KEF ist da – Blade in der Vorführung

Der Prototyp der Blade war eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel, der idealen Punktschallquelle so nah zu kommen wie nie zuvor. Nachdem Händler wie Kunden sowohl vom Klang als auch der Optik begeistert waren, hat KEF sich dazu entschieden, die enorm aufwendige Box weiter zu entwickeln und als “Kleinserie” auf den Markt zu bringen.

Da wir die Blade schon bei einigen Events hören konnten, stand schon lange fest, dass wir auch Ihnen die Blade nicht vorenthalten möchten – seit Montag haben wir die Box mit dem derzeit wohl modernsten Design in der Vorführung.

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Audio Physic Tempo 25

Audiophysic Tempo 25

Zum 25-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Audiophysic die Tempo 25, welche insbesondere durch einen noch besseren Hochtöner überzeugt. Die „alte“ Tempo zeigt ja schon enorm viele Details und öffnet eine sehr natürliche Bühne. Die neue Tempo knüpft an die Tugenden an und zeigt, ebenso wie ihre ältere Schwester, alle Facetten der Musik, jede angeschlagene Seite wird hörbar. Vor allem aber ist das aufgewertete Modell wärmer im Klang. Die Tempo 25 ist jetzt bei uns auch in der Vorführung.

Neue Einsteiger-Elektronik von Block

Block Audio

Die neuen Komponenten von Block Audio ergänzen unser Einstiegssortiment perfekt. Klanglich und leistungstechnisch bietet der Verstärker Block V100 superbe Leistungen. Für den aufgerufenen Preis von knapp 400€ gibt es keinen anderen fernbedienbaren Verstärker mit solch ausgewogenem und spritzigem Klang, sowie (für die Klasse) üppigen Leistungsreserven.

Passend zum Verstärker gibt es einen CD-Spieler sowie einen Tuner. Für HiFi-Einsteiger könnte eine Block-Analge „Designed in Germany“ auf jeden Fall eine spannende Option mit hervorragendem Preis/Leistungsverhältnis sein.

Raummoden – Optimierung der Tieftonwiedergabe

Manchmal klingt der Bass der Standboxen einfach nicht so, wie man sich das erhofft hatte. Daraufhin werden gerne andere Lautsprecherkabel und Stromkabel getestet, Raumtuning-Maßnahmen kommen zum Einsatz oder es werden sogar direkt die Boxen gewechselt.

Dabei wird oftmals vernachlässigt, dass die richtige Aufstellung der Lautsprecher und ein vernünftig gewählter Hörplatz einen noch deutlicheren Effekt auf die Klangqualität haben, als viele Tuningmaßnamen. Versuchen Sie am besten zuerst, die Position der Lautsprecher und des Hörplatzes zu optimieren, bevor Sie sich weiterem Feintuning zuwenden. Denn nur eine optimal aufgestellte Anlage ist in der Lage, die klanglichen Vorteile weiterer Maßnahmen hörbar zu machen.

Während man im Mitten- und Hochton-Bereich der Lautsprecher durch einfache Mittel wie ein Eindrehen der Lautsprecher oder einen Teppichboden massive Klangverbesserungen herbeiführen kann, hängt die Qualität der Basswiedergabe fast ausschließlich von den Raumabmessungen, sowie der richtigen Platzierung von Boxen und Hörplatz ab. Die Hauptursache dafür ist, dass HiFi-Lautsprechern den Tiefbassanteil (unterhalb 100Hz) kugelförmig abstrahlen. Während der Mitten- und Hochtonbereich mehr oder weniger Zielgerichtet nach vorne abgestrahlt wird, verteilt sich der Bass wahllos in alle Richtungen. Also auch zur Rückwand, den Seitenwänden, Zimmerdecke und Boden. Die Schallwellen werden immer wieder von den Wänden reflektiert, diese „stehenden Wellen“ (Raummoden) stören massiv das Klangbild. Manche Basstöne werden dadurch deutlich zu laut wiedergegeben, andere werden komplett ausgelöscht. Dummerweise lassen sich tiefe Basstöne auch nicht mittels Teppichböden oder einfachen Schaumstoff-Absorbern bekämpfen. Da sich das Phänomän der Raummoden jedoch an jedem Punkt im Raum anders auswirkt, gibt es Möglichkeiten, die Raummoden durch geschickte Aufstellung der Boxne in den Griff zu bekommen. Sollten sie Probleme mit einem zu kräftigen oder zu schwachen Bass haben, sollten Sie daher zuerst einmal mit ihrem Sessel durch den Raum „wandern“ und an unterschiedlichen Stellen Musik- oder Basstöne hören.

Dabei werden Sie feststellen, dass sich der Bass an jedem Hörplatz unterscheidet. Oftmals ist in der Raummitte weniger Bass wahrnehmbar, in Wandnähe dagegen wird der Tiefton immer lauter. Selbiger Effekt lässt sich auch durch ein Verrücken der Lautsprecher erziehlen: Stehen die Boxen wandnah, wird der Bass lauter aber unpräziser. Je weiter man die Boxen von den Wänden entfernt aufstellt, desto präziser und schlanker wird der Bassbereich. Im Idealfall finden Sie eine Aufstellmöglichkeit und eine Hörposition, in welcher Ihr Raum die Boxen unterstützt, statt sie zu stören. Perfekt aufgestellt spielt eine Box in einem guten Hörraum voller und kräftiger auf, als im Schalltoten Raum.

Als Hilfsmittel zur Berechnung der Frequenzen, an denen die Raummoden auftreten, können sie z.B. den Raummodenrechner Als Hilfsmittel zur Berechnung der Frequenzen, an denen die Raummoden auftreten, können sie z.B. den Raummodenrechner von Dr. J. Hunecke einsetzen Hunecke Raummodenrechner Externer Link.

Hunecke Raummodenrechner

Auf dem linken Bild sehen Sie die Längsmoden erster Ordnung: Am vorderen und hinteren Raumende kommt es bei ca. 31 Hz zu einer kräftigen Bassüberhöhung. Das rechte Bild zeigt die Quermoden erster Ordnung bei ca. 50 Hz. auf. Idealerweise befindet sich ihr Hörplatz in einem Bereich, welcher weitestgehend von Raummoden verschont wird.

Aufstellungstipps für die optimale Stereobühne

Bei einer guten Stereowiedergabe scheint die Musik völlig von den Lautsprechern losgelöst zu sein. Die Töne kommen von überall, die Boxen werden vom Gehör gar nicht mehr als Schallquellen wahrgenommen. Viele Musikhörer kennen das Erlebnis vom Besuch einer guten HiFi-Vorführung. Der HiFi-Händler hat die Boxen perfekt aufgestellt und zudem den Raum mittels akustischen Absorbern optimiert. Daheim klingt die Musik dagegen oftmals weit weniger aufregend: Entweder bauen die Lautsprecher gar keine Räumlicheit auf, die Musik „klebt“ förmlich an den Lautsprechern, oder aber die Wiedergabe erscheint sehr diffus, die Musiker haben keinen festen Platz auf der akustischen Bühne.

Da die meisten Stereoanlagen in Wohnzimmern stehen, welche aus optischen und finanziellen Gründen nicht mit Schallabsorbern ausgestattet werden sollen, ist die professionelle Ausstattung mit Raumakustik-Elementen in der Regel keine Option. In den meisten Fällen lässt sich das Hörerlebnis dennoch mit wenigen Handgriffen deutlich verbessern.

Den größten Einfluss auf die Klangqualität hat die Aufstellung der Lautsprecher. Nur bei einer guten Aufstellung der Boxen und einem geeigneten Hörplatz können Sie erleben, was ihre Stereoanlage unter optimalen Bedingungen zu leisten vermag. Um eine möglichst präzise Stereoabbildung zu erhalten, sollten die Schallreflektionen durch die Seitenwände minimert werden. Dazu stellen Sie die Lautsprecher am besten mit einigem Abstand zu den Seitenwänden auf. Insbesondere wenn Sie die Boxen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten recht nah an den Seitenwänden aufstellen müssen, sollten Sie die Boxen zusätzlich auf ihren Hörplatz eindrehen. Über den Wandabstand und den  Grad des eindrehens können Sie bestimmen, wieviel indirekten Schall sie über die Wandreflektionen an ihrem Hörplatz erhalten. Je weniger Diffusschall auf ihrem Hörplatz ankommt, desto „stabiler“ wird die Stereowiedergabe. Der Sänger erscheint bei einer guten Aufname genau mittig zwischen den Boxen, die Musiker bekommen feste Plätze um den Musiker herum. Je mehr Diffusschall auf ihrem Hörplatz ankommt, desto räumlicher erscheint die Wiedergabe. Allerdings lassen sich einzelnen Musiker im klanglichen Geschehen weniger deutlich orten. Testen Sie daher ausgiebig, wie ihnen die Wiedergabe ihrer Lautsprecher am besten gefällt. Neben den Reflektionen durch die Seitenwände, erreichen auch Reflektionen über die Rückwand ihren Hörplatz. Um die rückwärtigen Schallreflektionen zu minimieren eignen sich z.B. Bücherregale ausgezeichnet.

Aufstellung Lautsprecher Wandreflektionen

Aber nicht nur die Seitenwände  und die Rückwand reflektieren den Schall und stören dadurch das Klangbild – auch der Boden wirkt wie ein akustischer Spiegel, welcher die Stereowiedergabe stört. Deshalb werden Sie in allen guten Hörraumen Teppichböden vorfinden. Diese absorbieren einen Teil der Bodenreflektionen, der verbleibende Schall wird bei einem weichen Teppich diffus reflektiert, so dass nur ein kleiner Teil am Hörplatz ankommt. Mittels einer auf dem Fußboden zwischen Hörplatz und Box ausgebreiteten Wolldecke  können Sie selbst testen, ob in Ihrem Hörraum ein Teppichoden einen für Sie hörbaren Vorteil bringt.

Lautsprecher Bodenreflektionen