Denon HEOS – Das Multiroom-System im Überblick

Seit der Markteinführung des Multiroom-Systems HEOS im August 2014 hat sich Denon als einer der wichtigsten Anbieter in diesem Produktsegment etabliert. Ein Grund für den Erfolg von HEOS ist sicherlich die kontinuierliche Produktpflege – die Hardware liegt inzwischen in der zweiten Generation vor und regelmäßige Software-Aktualisierungen sind eine Selbstverständlichkeit. In diesem Artikel fassen wir den aktuellen Stand der Dinge zusammen und erkunden das Potenzial der einzelnen Komponenten.

Denon HEOS in unserer Vorführung

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Unsere HiFi-Studios 2016 – Teil 2

Urlaub vorbei, weiter geht’s. Hier ist der zweite Teil des großen Foto-Updates aus unseren HiFi-Studios. Viel Spaß beim Umschauen und schauen Sie doch mal (wieder) vorbei!

Unsere HiFi-Studios 2016 – Teil 1

Alles neu macht der Mai! Unsere HiFi-Studios wurden schon länger nicht mehr fotografisch auf den neusten Stand gebracht, es ist also an der Zeit für ein umfangreiches Update. Hier kommt der erste Teil mit vielen neuen und ein paar alten Bildern. Demnächst gibt’s Nachschlag mit weiteren Fotos aus unseren anderen Vorführräumen. Viel Spaß damit!

Denon Transporter DBT-3313UD ist da

Die letzten Monate war es ja recht ruhig im Bluray-Spieler-Markt.

Pioneer bietet nichts oberhalb des BDP-LX55, welcher in der Preisklasse um 499€ eine gute Performance bietet und sich dort auf Augenhöhe mit dem Denon 1713UD duelliert.

Der Denon besticht durch ein etwas leiseres Laufwerksgeräusch, da das Laufwerk separat gekapselt und nochmals gedämmt ist. Der Pioneer dagegen punktet mit einem zweiten HDMI-Ausgang.

Yamaha hat mit dem BDA-1020 einen Nachfolger des BDA-1010 in Lauerstellung, aber lieferbar ist der Player noch nicht.

Wer von der Verarbeitung sowie der Bild- und Tonqualität noch weiter hinauf wollte kam bislang kaum am Cambridge Audio 651/751BD vorbei. Beste Analogausgänge, schnell, leise und hohe Anschlussvielfalt haben dafür gesorgt, dass der Cambridge bei uns lange Zeit eindeutige Kaufempfehlung war. Jetzt hat er – in Form des DBT-3313UD von Denon – die erste richtige Ernste Konkurrenz bekommen.

Der Erste Eindruck des Denons ist superb, in allen Belangen. Der Player ist massivst verarbeitet und ist Gehäusetechnisch für die Ewigkeit gebaut – genau wie die großen Denon-Player zuvor (3800, 4010). Auffallend ist die tolle Geschwindigkeit des Players – beim Einlesen, bei der Reaktion auf die Fernbedienung und bei Youtube-Videos. Dazu bringt der 3313UD auch den neuen Denon-Link HD mit, eine optimierte Schnittstelle um die Kommunikation zwischen Denon-AV-Receiver AVR-3313 und AVR-4520 zu perfektionieren. Über den Denon-Link wird der Takt des digitalen Signales abgeglichen, was zu einer deutlich minimierten digitalen Verzerrung (Jitter) führt.

Da der Denon als Transporter ausgeführt ist hat er nur einen „Behelfs-Stereo-Cinchausgang“. Und hier punktet Cambridge: Der 751BD ist in seiner Preisklasse derzeit ungeschlagen an den Analogausgängen, der 651er ist nicht so gut wie sein großer Bruder, bringt aber ebenfalls einen vollständigen 7.1-Analogausgang mit.

Unser Ranking hat sich mit dem Erscheinen des Denon geändert, denn allen Besitzern eines aktuellen großen Denon AVRs können wir uneingeschränkt den 3313UD ans Herz legen. Verarbeitung, Klang und Bild sind per HDMI+Denon-Link derzeit nicht zu schlagen in dem Preisrahmen.

Der Cambridge 751BD ist immer dann die Empfehlung, wenn eine analoge Verkabelung zum Einsatz kommt.

Wer hingegen per HDMI Ausspielt, aber keinen Denon-AV-Receiver aktueller Generation einsetzt hat mit der Wahl Cambrige 651BD oder Denon 3313UD (beide 999€) zwei Ebenbürtige Gerät vor sich. Der Cambridge ist kleiner und passt womöglich besser ins Rack, der Denon ungleich schwerer und massiver. Beide Player sind im Betriebsgeräusch vorbildlich leise und reagieren sehr schnell.

Sämtliche im Kurzbericht genannten Player sind an Lager und können direkt in unserem Webshop oder per Mail eshop@hifi-im-hinterhof.de bestellt werden.

Neue AV-Geräte von Denon und Yamaha

Wie üblich um diese Jahreszeit kommen neue AV-Receiver in der Einstiegs- und Mittelklasse auf den Markt.

Yamaha bringt vor allem neue Features und Funktionen der größeren Modelle in die Mittelklasse (z.B. die äußerst sinnvolle Dialog-Lift Funktion).

Denon rüstet mit neuem Bluray-Spieler und schöneren, Anschlussfreudigeren Geräten in der Mittelklasse auf.

Beide Hersteller schreiben Sich Effizienz auf die Fahnen – während bei Yamaha eine „Eco-Schaltung“ per Menü aktivierbar ist wirbt auch Denon mit einem grünen Eco-Label.

Da beide Hersteller schon in der vorherigen Generation genügsam waren sollte man aus meiner Sicht in erster Linie auf die sonstigen Features achten:

Beide Hersteller bieten inzwischen 4k Upsampling an – also 4x so viele Bildpunkte wie die Bluray enthält. Erst Wiedergabegeräte sind dieses Jahr verfügbar – werden aufgrund der Preisklassen aber zumindest im Projektorbereich wohl eher mit größeren Receivern kombiniert werden. Im Falle des Sony VPL-VW1000 Beamers reden wir immerhin über gut 18.000€!

Bei Denon hat uns der Ersteinrichtungsassistent sowie die Fernbedienungsprogrammierung besonders überzeugt – leichter war noch keinem AV-Receiver ein TOP-Ergebnis zu entlocken.

Yamaha zeigt sich moderner wenn es um die App-Steuerung mittels Android oder iOS geht, Denon konnte in den letzten Jahren mit der entspannteren und minimal natürlicheren Stereowiedergabe punkten.

Für alle Neugierigen, Areadvd hat die Yamaha-Modelle bereits besprochen.
Yamaha

Die Denon-Geräte sind bereits auf der Denon-Homepage gelistet, die ersten 2113 werden bei uns bereits diese Woche lieferbar.
Denon
Die neuen Denon-Modelle sind im Preisrahmen 329€ bis 899€ positioniert, der neue Bluray-Spieler liegt bei 499€ und scheint erstmals für Denon komplett ohne Lüfter auszukommen.

Wenn sich an den Grundlegenden Tugenden beider Hersteller nichts ändert sind dadurch die Rollen klar verteilt. Wir erwarten die neuen Modelle mit Spannung – und werden Sie in unseren Kinos auf Herz und Nieren testen, um zu schauen wer in welcher Disziplin als Sieger glänzen kann.