Mitarbeiter-Plattentipp: Devendra Banhart — Mala

 

Devendra Banhart -- Mala

Devendra Banhart — Mala

„Never seen such good things go so wrong“, eine der vielen ironisch-sentimentalen Textpassagen aus Devendra Banhart’s neuem Album „Mala.“ Zum Glück trifft das Zitat nicht zu, wenn man sich in die Musik begibt, die der 32-Jährige aus San Francisco in verschiedenen Sprachen in höchst unterschiedliche Songs packt.

Nach zwei eher ruhigen Stücken zum Einstieg, bekommt man bei seinem dritten Stück „Für Hildegard von Bingen“ fast einen kleinen Impuls sich zu bewegen. Musik zum Tanzen ist das sicherlich nicht, aber zu einem leichten Lächeln und Kopfnicken bringt er einen immer wieder durch einfache, aber fette Basslinien und abwechslungsreiche Gitarren- und Synthesizer-Sounds, die beim ersten Hören des Albums fast schon gelangweilt souverän klingen, einem aber durch mehrfaches Hören immer wieder neue Entdeckungen bescheren und das Album doch komplexer ist, als es einem der erste Höreindruck vermitteln könnte.

Als „New Psychedelic Folk“ bezeichnen das viele, und obwohl ich so meine Probleme mit diesen neuen zusammengesetzten Musikspezifizierungen habe, passt es doch ganz gut, um den weitreichenden musikalischen Kosmos von Banhart zu beschreiben. Klingt, als wenn Velvet Underground bei einem House-Label unterschrieben hätte. Verträumt, verrückt und nicht ganz von dieser Welt. Wunderschön, …

Das Album ist als CD , Vinyl und Digi-Download erhältlich. Das Konzert im Huxley’s am 8.7.2013 um 21:00 ist unseres Wissens ausverkauft.

Den Plattentipp steuerte unser Kollege Nico Gläsel bei.

nico

 

 

 

 

 

 

 

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