Mark Levinson Nº52 findet in Berlin neues Zuhause

Sie sind selten, aber es gibt sie: Jene Momente, die aufgrund ihrer gefühlten Intensität nur schwierig in Worte zu fassen sind. Einen solchen erlebten wir Anfang der Woche, als wir Mark Levinsons  Nº52 — zu dem Zeitpunkt die einzige in Deutschland — in unseren Räumen zunächst Asyl gewährten, bevor sie dann den Weg zum Kunden fortsetzte.

Hochkarätiges will gut verpackt sein.

Hochkarätiges will gut geschützt sein.

Standesgemäß und artgerecht verpackt: Die No. 52

Standesgemäß und artgerecht verpackt: Die No. 52

Die Aufregung stieg exponentiell zum näher rückenden Auslieferungs-, Aufbau-, Anschluss- und Hörtermin beim Kunden. Es ist halt eine Sache, über ein Gerät wie die Nº52 zu lesen oder erzählt zu bekommen; eine ganz andere ist es, das Objekt unmittelbar zu sehen, zu berühren, zu hören. In einem solchen Szenario befand sich unser Kollege Robert Schlundt, der — mit unzähligen HiFi-Wässern gewaschen — sich der schrecklich-schönen Aufgabe annahm, Überbringer der Doppel-Mono-Vorstufe zu sein, deren  analoge  Audiosektion von der Bedieneinheit mittels getrennter Gehäuse realisiert wurde und zugleich kürzeste Signalwege gewährleistet. Nummer 52 bietet 7 analoge Hochpegel-Eingänge: 3 symmetrische XLR und 4 unsymmetrische RCA, sowie einen dedizierten Phono-Eingang, der für MM- als auch MC-Betrieb konfiguriert werden kann.

 

Nº52 Innenleben der Doppel-Mono-Stufe

Nº52 Innenleben der Doppel-Mono-Stufe

Das Netzteil bereitet den eingehenden Netzstrom auf, so dass ggf. auftretende Störungen bzw. Unregelmäßigkeiten effektiv ausgemerzt werden. Die intern konsequent symmetrische Audio-Schaltung von Eingang bis zur gegenkopplungsfreien Super-Diamond-Ausgangsstufe ist ein Meisterstück, dessen Bandbreite im Megahertz-Bereich liegt. Es versteht sich von selbst, dass ausschließlich feinste sich auf dem Markt befindliche Bauteile verbaut sind. Der Bedienkomfort ist über jeden Zweifel erhaben.

So gut sich die technischen Daten zur  Nº52 auch lesen lassen, sie vermögen es nicht wiederzuspiegeln, wie sie klingt. Hier sei zum Abschluss Robert zitiert: „… ein Gefühl, so wie Gänsehaut nach außen und zugleich nach innen.“

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