listen to berlin – Auf CD und Vinyl bei HiFi im Hinterhof

Inzwischen ist der listen to berlin Sampler 2016/17 offiziell veröffentlicht, unter anderem auf Soundcloud können alle achtzehn Titel in voller Länge gehört werden. Die Lieferung der LPs verzögert sich leider, aber die CDs sind eingetroffen und so gibt’s nun wie angekündigt als kleinen Bonus für alle Einkäufe bei uns im Laden und online einen physischen Tonträger des Samplers dazu – solange der Vorrat reicht. Außerdem haben wir nachfolgend die offiziellen Künstlerinfos zusammengetragen.

listen-to-berlin-16-17-hifi-im-hinterhof-berlin-music-commission

Die Künstler des listen to berlin Samplers 2016/17:

#1 – Mop Mop – Es handelt sich bei „Lunar Love“ um das fünfte Studioalbum von Benini, der die Pole seiner Musik – von düster bis ausgelassen, von eingängigem Soul bis zu abstrakt-experimentellen Sounds – damit abermals neu definiert: Sein Background im afro-amerikanischen Jazz trifft auf Tribal-Beats und eine intergalaktische Storyline, die seine Songs zu einer Einheit zusammenschweißt. Folgen wir Mop Mop zu diesen „anderen Orten da draußen“…

www.facebook.com/mopmopofficial

#2 – Lord Pusswhip – ist ein 22 Jahre alter Hip-Hop Produzent und Rapper, der die fragwürdige Ehre hat, König der isländischen Underground Hip-Hop-Szene zu sein. Bekannt für seinen üppigen, psychedelischen und konfrontativen Sound, inspiriert von Horrorfilmen und Frauen, produzierte Pusswhip bereits für etliche (internationale) Künstler_innen in der Underground-Rap Welt.

www.facebook.com/LordPusswhipFromDaMuddMobb

#3 – NOSOYO – Berlin ist das Hauptquartier, Amsterdam ein wichtiger Nebenschauplatz ihrer Story: NOSOYO sind Donata Kramarz und Daim de Rijke, die 2014 eben in Amsterdam zusammenfinden. Chemie und Magie stimmen sofort. Es entsteht Pop, irgendwo zwischen Nina Simone und Sia. Geerdet und stringent – Nosoyo klingen reduziert, hypnotisch, dringlich.

www.nosoyo.net

#4 – Carmel Zoum – eine französisch-kongolesische Sängerin, Songwriterin und Produzentin mit Sitz in Berlin hat gerade ihr Debütalbum „Skwamat“ unter dem Berliner Label Sprinstoff veröffentlicht. Die Dancehall- und Reggae-Künstlerin arbeitet u.a. mit Hip-Hop-, Electronic- und Bass-Produzent_innen zusammen und begeistert mit schönen groovy Melodien sowie Hardcore Dancehall Vibes die Menschen auf den Tanzflächen.

www.carmelzoum.biz

#5 – Berlin Boom Orchestra – machen modernen, tanzbaren Reggae in unterschiedlichen Spielarten mit deutschen Texten und viel instrumentaler Finesse aber jenseits des gängigen Klischees vom tiefenentspannten Feel-Good-Gedudel. Direkt aus den dreckigen Clubs der Hauptstadt trifft punkige Mittelfinger-Attitüde auf Lovers-Rock, Pro-Homo auf knallharten Dancehall und Kritische Theorie auf urbane Bassmusik. Die achtköpfige Kapelle um den Sänger Filou überzeugt eine seit 2006 stetig wachsende Fanbase davon, dass Rub-A-Dub-Style auch einwandfrei auf Deutsch funktioniert.

www.berlinboomorchestra.de

#6 – The Jooles – Die Berliner Band zeigt auf ihrem Debütalbum Moving Memories, dass Pop keine Genre-Einordnungen braucht. Sondern gute Melodien und Grooves, die sich ins Gedächtnis winden, um Herz und Beine gleichermaßen zum Tanzen zu bringen. Das musikalische Gerüst durchmischen Daria, Alex, Katharina und Richie dabei nach Belieben, ohne den roten Faden zu verlieren. Aus den verschiedensten persönlichen Einflüssen entsteht so ein frischer Sound, der zeitlos jedem Trend trotzt.

www.thejooles.com

#7 – Die Wilde Jagd – Boomende Tom-Toms, flüsternde Stimmen, synthetische Klänge und pulsierende Basslines liefern sich eine Jagd im Dickicht von Neo – Krautrock, Electronica und Synthie-Pop. Mit zahlreichen analogen Keyboards und Aufnahmegeräten, die mit einer vielfältigen Palette von Percussion-Sounds kombiniert werden, kreieren Ralf Beck und Sebastian Lee Philipp alias „Die Wilde Jagd“ ihre eigene „Jagdmusik“. Get lost in the forest and let the hunt begin!

www.diewildejagd.com

#8 – Rancune – vereinen elektronische Sounds der 80er und New Wave-Songwriting, ihre Einflüsse reichen von Garage Rock bis Electronic Body Music. Analoge Synthesizer, Drum Machines und Orgel sorgen für das musikalische Rückgrat, während die die drei in Berlin lebenden Franzosen gemeinsam oder allein von Liebe, Begierde, Groll und kulinarischen Enttäuschungen singen.

www.facebook.com/dierancune

#9 – LIVKI – Olivia Anna Livki ist eine DIY-Naturgewalt: Riot Grrl der Bass-Gitarre, Sängerin, Songwriterin, Produzentin, Filmemacherin – und ein Live-Act mit geradezu legendärem Ruf. Ihr Sound? Pop-Hymnen aus Bass, HipHop, Kuduro, Dancehall und dem Urschlamm des Blues.

www.oliviaannalivki.com

#10 – NICONÉ – Seit 2007 beglückt er uns mit seinem ganz eigenen, sehr weltmännischen, eleganten und vielschichtigen Entwurf elektronischer Clubmusik. Im Juni veröffentlichte Niconé sein drittes Album „Luxation“. Benannt hat er es nach nach einer Verletzung, die er sich im Sommer 2015 zuzog. Der ausgewählte melancholisch-träumerische Song „Still Young“ ist ein Feature mit den Berliner Indie-Senkrechtstartern ABBY.

www.soundcloud.com/nicon-dantze

#11 – Coss – begann seine musikalische Laufbahn als Gitarrist, Bassist und Songwriter in verschiedenen Bandprojekten. Ausgangspunkt seiner eigenen Produktionen waren erste Berührungen mit elektronischer Musik von Moodymann, Theo Parrish und Trickski. Er lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Nach ersten eigenen Veröffentlichungen und Remixen erschien im August 2014 seine erste EP auf dem Berliner Label dantze, 2015 folgte mit seiner zweiten EP das kick-off für das eigene Label Metanoia.

www.metanoia.one

#12 – Klezmeyers – Die Musik der Klezmeyers ist weit gereist – Sie verbindet Orient und Okzident, Ost und West und reißt dabei alle Mauern nieder. So unterschiedlich die drei Berliner Musiker auch sind, so unterschiedlich sind auch ihre Einflüsse. Die Instrumentalisten verschmelzen Klezmer mit Flamenco, Tango, Jazz und arabischen Rhythmen. Im virtuosen Zusammenspiel entsteht eine Musik, die ihre traditionellen Wurzeln nicht verleugnet aber immer wieder aufs Neue überrascht. Moderner Klezmer auf höchstem Niveau.

www.klezmeyers.de

#13 – Soukie & Windish – melden sich mit ihrem zweiten Album zurück. Drei Jahre nach dem Debüt veröffentlichte das Duo im Mai „LOOM“. Die ersten Skizzen dazu entstanden im letzten Jahr auf ihrer Australientour, wo sich Nayan und Fritz auch eine Weile in der Nähe von Melbourne in einem Proberaum verschanzen konnten. Das Ergebnis ist ein vielfältiges Album mit harten Drums, verzerrten Synthies, warmen Techno, einem Hauch schmutzigem Pop und eskapistischen Flächen.

www.ursl-records.com

#14 – Lion Sphere – Die vierköpfige Berliner Band entwickelt eine einzigartige Fusion von sphärisch bis soulig-warmen Gitarren- und Synthesizerklängen, elektronischen Bässen sowie ungewohnt reichhaltigen Drumgrooves und lässt durch die einmalige Stimme des Sängers den Sound monumental fliegen. Die vielfältigen Wurzeln der einzelnen Musiker, die sich aus verschiedenen Teilen der Welt kommend in Berlin kennengelernt haben, sind dabei in den sehr modernen Songstrukturen erkennbar.

www.lionspheremusic.com

#15 – Ann & Bones – Bereits als kleines Mädchen hat Ann Weller Märchen am Klavier vertont. Heute schreibt sie gemeinsam mit Boris Meinhold und Benny Glass Songs mit einem Hang zur Melancholie und zum Geheimnisvollen. Ihre unverkennbar warmbrüchige Stimme und ihr klassisch anmutendes Klavierspiel wird von reduziertem Schlagzeug und surfig-mystischer Gitarre getragen. Dabei scheint durch, dass die Band in der elektronischen Clubszene Berlins zu Hause ist.

www.annandbones.com

#16 – Magic Island – Umgezogen von Kanada nach Polen und endlich angekommen in Berlin, repräsentiert Magic Island eines der vielen aufregenden Projekte im Berliner Pop Underground. Beeinflusst von einem engen Kreis anderer Berlin-basierter Künstler und Freunde, reflektieren ihre Stücke sowohl komplexe, als auch ganz simple alltägliche Gefühle und Ereignisse aus Magic Islands Umwelt – so ist zum Beispiel der Name ihres Projekts ist inspiriert von einer Kneipe nahe ihrer Wohnung in Neukölln.

www.soundcloud.com/magicsparkle

#17 – Alice Phoebe Lou – die Singer/Songwriterin hat ihren Sound aus Blues und Folk auf den Straßen von Berlin entwickelt, aber trotzdem bereits die Aufmerksamkeit von Musikliebhabern auf der ganzen Welt erregt – dank ihrer ehrlichen Art, Geschichten zu erzählen, und vor allem wegen ihrer rauen, schönen Stimme.

www.alicephoebelou.com

#18 – Benne – Schluss mit einem Leben inspiriert vom Browserverlauf! Der in Berlin lebende Singer-Songwriter beschwört auf seinem neuen Album „Alles auf dem Weg“ Gemeinschaft und Gefühl. Was bleibt heute von der Liebe, wenn echtes Gefühl zu einem Herzchen-Emoji geronnen ist? Was tun gegen die Sehnsucht, jede Sekunde seines Lebens in sozialen Medien zu verwerten? Likes statt Liebe – nicht mit Benne!

www.bennemusik.de

listen to berlin 16/17 – Ein Projekt der Berlin Music Commission in Kooperation mit Paradise Distribution und mit freundlicher Unterstützung von HiFi im Hinterhof, tip Berlin und zitty Berlin.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.