High End on Tour in Berlin – Kurzbericht

Wie wir ja bereits vorab angekündigt hatten, gastierte die High End on Tour am letzten Wochenende im andel’s Hotel in Berlin. Wir waren dort mit einem minimalistischen, wenngleich zweckmäßigen Messestand vertreten und hatten ausreichend Zeit uns etwas umzusehen.

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Insgesamt herrschte auf der High End on Tour im andel’s Hotel Berlin eine fast schon tiefenentspannte Grundstimmung. Damit bot die Messe, obwohl der Vergleich natürlich hinkt, im positivsten Sinne das absolute Kontrastprogramm zu einer Veranstaltung wie der IFA, bei der man kaum eine Chance hat der permanenten Reizüberflutung zu entgehen. Die meisten vorführenden Hersteller hatten separate Bereiche auf einem großflächigen Areal über zwei Stockwerke zugewiesen bekommen und die Türen zu den einzelnen Tagungsräumen blieben während der Darbietungen in der Regel geschlossen. Lediglich in einem zentralen Saal im Erdgeschoss waren mehrere Aussteller versammelt, die allerdings entweder mit Kopfhörern oder ganz ohne Beschallung auskamen. Dort präsentierten sich auch die wenigen anwesenden Vertreter der lokalen Händlerschaft. Da sich weder die Besucher noch die Vertreter der ausstellenden Unternehmen durch besonders lautstarke Diskussionen hervortaten, dominierte im Großen und Ganzen eine angenehme Stille den gesamten Ort des Geschehens und so konnte man sich auf das Wesentliche konzentrieren: Das Hören der vorgestellten Anlagen und Komponenten.

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Wie eigentlich kaum anders zu erwarten war, gelang es den vorgeführten Systeme die ganze Bandbreite der subjektiven Geschmacksskala von „Ich will hier ganz schnell wieder raus“ bis „Ziemlich beeindruckend“ abzudecken. Dabei wurde auf das im Rahmen solcher Präsentationen übliche musikalische Spektrum zurückgegriffen. Im wahrsten Sinne des Wortes aus den Socken gehauen hat uns letztendlich keine der Vorführungen, möglicherweise wirkte einfach die gemütliche Atmosphäre allzu überschwänglichen Gefühlsausbrüchen entgegen. Dafür konnten wir das eine oder andere nette Gespräch für uns verbuchen, sodass wir am Sonntag pünktlich um 16 Uhr insgesamt zufrieden und nach wie vor tiefenentspannt unseren kleinen aber feinen Messestand abbauten und uns zurück in Richtung Berlin Kreuzberg aufmachten.

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