Back to Basics: Home Cinema Projection

There is something special about being able to enjoy your favourite films and series on your own walls. But to arrive to that point first quite a lot needs to be undertaken because a home cinema is extensive and requires mature consideration and planning. The central theme of the home cinema is the projector so let’s begin there…

Grundbegriffe

Bei der Auswahl des passenden Projektors stößt man auf eine große technologische Vielfalt. Relevante Unterschiede zwischen den Projektionstechniken LCD, DLP und LCoS haben wir in diesem Artikel bereits verhandelt.

Kommen wir nun also zu den Elementen des Projektors. Im Folgenden listen wir einige Grundbegriffe auf, über die man immer wieder stolpert, wenn man sich mit Projektoren beschäftigt und geben eine kurze Erläuterung zu diesen.

Lichtquelle: Projektorlampe
Die meisten Projektoren benutzen Lampen als Lichtquellen. Dabei gibt es natürlich Unterschiede:

  • Bei Halogen-Metalldampflampen werden Seltenerdmetall-Salze und Quecksilberdampf für die Erzeugung des Lichts kombiniert.
  • UHP-Lampen (Ultra High Performance) weisen eine ähnliche Helligkeit auf, während sie weniger Energie benötigen.
  • Die E-TORL-Lampe sind auf Helligkeit spezialisiert, da die Streuung und der Verlust von Licht minimalisiert wurden.

Lichtquelle: LED
Die winzigen Glühbirnen der LEDs (light-emitting diodes) werden durch einen Elektronenfluss beleuchtet. Da sie keine Glühfäden besitzen, arbeiten sie effizienter, während sie weniger Energie benötigen als herkömmliche Glühbirnen.

Lichtquelle: Hybrid-Lichtquelle
Hybrid-Lichtquellen setzen sich aus diversen Lichtquellen zusammen, wie den LED-, Laser- und Fluoreszenz-Technologien. Dadurch wird ein helles Bild erzeugt, während wenig Strom benötigt wird.

Lichtquelle: Laser
Bei einem Projektor mit Laser werden die drei Grundfarben rot, grün und blau mit jeweils einem Laserstrahl erzeugt. Ein Lichtwellenleiter führt diese einem Projektionskopf zu, woraufhin das Bild projiziert wird.

Lampenlaufzeit
Die Lebensdauer der Beamer-Lampen schwankt enorm. Sie ist abhängig vom jeweiligen Gerät, von der verwendeten Lampe sowie, so vorhanden, dem ECO-Modus, der den Verbrauch herunterfährt.

Projektionsverhältnis
Bei der Auswahl des Projektors spielt die Relation vom Abstand zur Bildgröße eine große Rolle. Eine gewünschte Bildbreite erfordert einen bestimmten Abstand, während ein bestimmter Abstand zur Leinwand eine maximale Breite vorgibt. Die Brennweite, die für eine bestimmte Bildbreite und Projektionsentfernung gegeben ist, ist von der Größe des Bild erzeugenden Chips abhängig. Allerdings wird der Nutzer von der Kenntnis der Chipgröße enthoben, da für Objektive in der Regel ein Projektionsverhältnis angegeben wird. Generell lässt sich die Entfernung aber folgendermaßen berechnen:

Trapez-Korrektur
Wird der Beamer leicht schräg aufgestellt, verzerrt sich das Bild, welches er auf die Leinwand projiziert. Um dies zu umgehen wird die länger gezogene Seite des Bildes digital gestaucht, wobei allerdings gleichzeitig Bildinformationen verloren gehen. Dem wirkt der Lens shift entgegen.

Lens shift
Bei dem Lens shift handelt es sich um eine Funktion, die das Objektiv verstellt. Etwaigen Verzerrungen wird entgegengewirkt und das Objektiv wird parallel zur Projektionsvorlage verschoben. Somit gehen keine Bildinformationen verloren und das Bild ist ohne Verzerrung zu genießen.

Fokus beziehungsweise Zoom
Die Größe des Bildes wird mit dem Zoomobjekt geändert.

  • Bei dem manuellen Fokus wird das Bild mittels eines Rades von Hand geregelt.
  • Der motorische Fokus wiederum wird mittels Tastendruck mit der Fernbedienung eingestellt.
  • Autofokus schließlich beschreibt, dass das Bild des Projektors mittels einer Kamera automatisch scharf gestellt wird.

Irisblende
Adaptive Licht- beziehungsweise Irisblenden erhöhen den Kontrastumfang von Projektoren, womit sich auch die Bildqualität von hellen und dunklen Bildszenen verbessert. Sie werden, je nach Modell, automatisch oder manuell angepasst. Daher ist immer darauf zu achten, helle Szenen nicht zu überstrahlen und dunkle nicht mit zu wenig Licht zu versorgen. Manche Modelle verfügen über gar keine Irisblende. Ihre Schwarzwerte werden beispielsweise über einen Chip reguliert.

Helligkeit
Zu niedrige Helligkeit führt in hellen Räumen dazu, dass man wenig sieht und zu starke Helligkeit kann in dunklen Räumen blenden. Die Maßeinheit der Helligkeit ist ANSI-Lumen. Diese gibt an, wie viel Licht ein Projektor auf die Fläche projizieren kann. Je größer die Projektionsfläche und je heller die Umgebung ist, umso mehr ANSI-Lumen werden erfordert.

Kontrast
Der Kontrast steht für den maximalen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Generell lässt sich sagen, dass das Bild schärfer und satter wird, je höher der Kontrast ist. Hohe Kontrast-Werte führen zu einem tiefen Schwarz und zu einem hellen Weiß, was in einem dunklen Wohnzimmer sehr wichtig ist.

Füllrate
Der schwarze Abstand zwischen den einzelnen Bildpunkten wird Fliegengittereffekt genannt. Dieser kann die Helligkeit und den Kontrast des Bildes mindern, weshalb der Pixelabstand immer weiter verkleinert wird. Das Verhältnis von Flächenanteil der Pixel und Gesamtfläche wird in der Füllrate angegeben. Der Füllfaktor von D-ILA-Projektoren beträgt rund 90 %, während der von DLP-Projektoren bei etwa 80 % und von LCD-Projektoren bei circa 60 % liegt.

Lautstärke
Während der Nutzung des Projektors möchte niemand fortwährend den Lüfter brummen hören. Vor allem die LED-Beamer sind besonders leise, da die Leuchtdioden nicht so stark gekühlt werden müssen. Es gibt aber auch Projektoren, die den sogenannten ECO-Modus mitbringen. Dieser schont die Lampe und senkt die Drehzahlen des Lüfters, was auch eine Lautstärkesenkung mit sich bringt.

Schlusswort
Es gibt nicht den einen Beamer, der zu jedem passt. Wer sein eigenes Heimkino errichten möchte, hat eine ganze Reihe an Dingen zu beachten. Die Größe des Raumes und die Lichtverhältnisse in diesem geben viel Aufschluss darüber, was für ein Projektor erfordert wird. Durch diese individuelle Umsetzung erhält aber auch jeder sein ganz persönliches Kino.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: German

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