Ein Tag auf dem Staudenmarkt

Reger Besuch auf der Nord-Süd-Achse des Staudenmarktes

Reger Besuch auf der Nord-Süd-Achse des Staudenmarktes

In der schönen Umgebung des Botanischen Gartens empfing der Berliner Staudenmarkt am 07. und 08. September von 09:00 bis 18:00 Uhr seine Gäste.

Auch Hifi im Hinterhof war vor Ort und beschallte das im Staudenmarkt zentral gelegene Mittelmeerhaus.

Vor der Ankunft auf dem Markt bereitete ich mich gedanklich auf einen gewöhnlichen Markt mit Verkaufsständen und Kunden vor. Meine Erwartungen wurden schon am Einlass übertroffen, als ich bemerkte, wie viele sehr interessierte Besucher sich angeregt über Gärten, Blumen und Gemüse austauschten.

Am Einlass wurden die Besucher freundlich begrüßt und bei eventuellen Nachfragen an den gut ausgeschilderten Informationsstand verwiesen, an dem ebenso freundlich die Fragen der Besucher beantwortet wurden.

Auf den ersten Blick schien es etwas hektisch zuzugehen  — viele Leute tummelten sich auf dem Weg zwischen den Ständen, manche schauten sich interessiert um, suchten etwas oder führten mit den Händlern angeregte Gespräche. Schon auf den zweiten Blick war deutlich zu erkennen, dass trotz der teilweise aufkommenden Unruhe die meisten Besucher gelassen und mit guter Laune ihren Diskussionen, Geschäften oder einfach nur ihrem Bummel über den Markt nachgingen.

Bei angenehmen Temperaturen über den Staudenmarkt schlendern und genießen
Bei angenehmen Temperaturen über den Staudenmarkt schlendern und genießen

Auch das Wetter spielte relativ gut mit; es blieb den ganzen Tag über regenfrei und zeitweise schien, zur Freude der Gäste, sogar die Sonne.

Der Staudenmarkt und der Garten selbst laden zum ausgelassenen Schlendern ein, Abenteuer und Spannung gibt es wohl nur für die geschäftigen Käufer und Verkäufer an den Ständen oder Hobby-Botaniker.  Da ich mich nur begrenzte Zeit  für die grüne Pracht begeistern kann, hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht, aber vermutlich gehöre ich einfach nicht zur (Haupt)Zielgruppe der Veranstalter.

Dieser Umstand tat zwei schönen Stunden auf dem Staudenmarkt jedoch keinen Abbruch. Meiner Meinung nach war es in jedem Fall eine neue und gute Erfahrung.

Raoul Decker

Eine kleine Oase der Stille

Eine kleine Oase der Stille

Im Mittelmeerhaus spielte die zuvor hier im Blog angekündigte Hifi-Kette — bestehend aus Naim UnitiLite, NAP 200, Piega Premium 50.2, Audio Physic Classic 10 und Finite Elemente Tragwerk — überaus souverän, einfühlsam und vital. Es wurde im Vorfeld sich dazu entschlossen, die Classic 10 direkt mit dem UnitiLite zu bespielen, die etwas leistungshungrigere Piega Premium 50.2 wurde von der  NAP 200 versorgt. Die Musikstile reichten von Klassik über Fado via Folk bis hin zu Electronica, Jazz und Klangschalen.

Die Audio Physic Classic 10 fügte sich sowohl visuell als auch akustisch elegant ins Ambiente ein

Die Audio Physic Classic 10 fügte sich sowohl visuell als auch akustisch elegant ins Ambiente ein.

Wir freuten uns ganz besonders über die vielzähligen, intensiven und harmonischen Gespräche, die sich an den zwei Tagen ergaben und die sich nicht ausschließlich auf die männliche Besucherschaft beschränkten.

Einigen Besucherinnen erfüllten wir ihre Musikwünsche

Einigen Besucherinnen erfüllten wir ihre Musikwünsche

Auf der Ostseite des Mittelmeerhauses platziert, spielte Piega Premium 50.2 gen Westen und zog sowohl Ohren- als auch Augenmerk auf sich. Im Verbund mit der NAP 200 klangen die Schweizer vollmundig, reif und lebensfroh, ohne dabei ihren Charakter aufzugeben.

Radikal massiv: Die Piega Premium 50.2

Radikal massiv: Die Piega Premium 50.2

Aus unserer Sicht war die Herbstvariante des diesjährigen Staudenmarktes ein gern erlebtes Ereignis. Das Wetter spielte gut mit; es war durchgehend trocken und weitestgehend sonnig. Dies machte sich — aus unserer Perspektive betrachtet — durch insgesamt reduzierte Besucherzahlen im Mittelmeerhaus bemerkbar. Dies wiederum wirkte sich positiv auf die Qualität der erfolgten Gespräche und Gedankenaustausche aus, für die wir sehr dankbar sind. Auf diese Art und Weise Musik zu erleben und sich darüber auszutauschen, ist immer wieder aufs neue ein Geschenk.

Wir hoffen, dass wir einigen Besuchern eine Freude bereitet haben und freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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