Mitarbeiter-Plattentipp: Devendra Banhart — Mala

 

Devendra Banhart -- Mala

Devendra Banhart — Mala

„Never seen such good things go so wrong“, eine der vielen ironisch-sentimentalen Textpassagen aus Devendra Banhart’s neuem Album „Mala.“ Zum Glück trifft das Zitat nicht zu, wenn man sich in die Musik begibt, die der 32-Jährige aus San Francisco in verschiedenen Sprachen in höchst unterschiedliche Songs packt.

Nach zwei eher ruhigen Stücken zum Einstieg, bekommt man bei seinem dritten Stück „Für Hildegard von Bingen“ fast einen kleinen Impuls sich zu bewegen. Musik zum Tanzen ist das sicherlich nicht, aber zu einem leichten Lächeln und Kopfnicken bringt er einen immer wieder durch einfache, aber fette Basslinien und abwechslungsreiche Gitarren- und Synthesizer-Sounds, die beim ersten Hören des Albums fast schon gelangweilt souverän klingen, einem aber durch mehrfaches Hören immer wieder neue Entdeckungen bescheren und das Album doch komplexer ist, als es einem der erste Höreindruck vermitteln könnte.

Als „New Psychedelic Folk“ bezeichnen das viele, und obwohl ich so meine Probleme mit diesen neuen zusammengesetzten Musikspezifizierungen habe, passt es doch ganz gut, um den weitreichenden musikalischen Kosmos von Banhart zu beschreiben. Klingt, als wenn Velvet Underground bei einem House-Label unterschrieben hätte. Verträumt, verrückt und nicht ganz von dieser Welt. Wunderschön, …

Das Album ist als CD , Vinyl und Digi-Download erhältlich. Das Konzert im Huxley’s am 8.7.2013 um 21:00 ist unseres Wissens ausverkauft.

Den Plattentipp steuerte unser Kollege Nico Gläsel bei.

nico

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiter-Plattentipp: Antonio Forcione Quartet in Concert, Naim Label

Detlef Kratz – Mann für Finanzen, Marketing und einer der drei Geschäftsführer – empfiehlt Antonio Forcione in Concert, erschienen auf dem Naim Label als 2x 180gr Doppel-LP. Das 61 min. spielende Album wurde in den Abbey Road Studios von Steve Rooke für Vinyl ge-remastered. 

Detlef Kratz

Detlef Kratz

Nachdem „In Concert“ 2007 als CD und DVD mit großem Erfolg veröffentlicht und von den Kritikern gefeierte wurde, ist dieses Projekt schließlich als Doppelvinyl im sehr schön gestaltetem Klappcover erhältlich. Das Konzert wurde im Sommer 2006 in der hervorragenden Akustik des Trinity Centre in Tunbridge Wells, UK aufgenommen. Das Publikum dürfte bei dieser Darbietung ebenso fasziniert gewesen sein, wir wir es heute sind, wenn diese LPs sich auf dem Plattenteller eines Laufwerkes drehen und ein gutes Abtastsystem die Rillen ausliest. Der Saitenvirtuso Antonio Forcione (Gitarren, fretless, oudan) und seine drei Mitspieler Jenny Adejayan (Cello), Adriano Adewale (Percussion, Flöten) und Nathan Thomson (Kontrabass, Querflöten, Kalimba) bewegen sich bei den präsentierten neun Stücken (insgesamt über 61 min. Spieldauer) zwischen den Folk- und Jazzstilen gänzlich frei und improvisieren dabei ihre eigenen musikalischen Welten.

 
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Die miesesten Album-Cover aller Zeiten

Manche CD-Käufe bereut man ja später. Oftmals dann, wenn die CD nach dem Cover gekauft wurde – weil Sie gut aussah. Dies wird bei der Zusammenstellung von SFTLive.de mit Sicherheit nicht passieren. Das Portal hat einige besonders hässliche Alben-Cover ausgewählt. Viel Spaß beim Schmunzeln.

SFTLive.de