Archiv für die Kategorie ‘Leinwände’


Accuphase E-560 in der Vorführung

22. Dezember 2009
 

Accuphase E-560

Neu bei uns in der Vorführung: Der Accuphase E-560 ist der Nachfolger des E-550. Dank Class-A-Technik spielt der E-560 genau so präzise, warm und kontrolliert wie sein Vorgänger - liefert allerdings nochmals mehr Leistung und treibt so auch sehr große Lautsprecher kraftvoll und dynamisch an.


Beamer oder Flachbildschirm?

03. November 2009
 

Der Röhrenfernseher ist kaputt, der Flachbildschirm zu klein oder es soll „einfach mal was neues her“.

Schon steht man vor der Frage:

Welches Bildwiedergabegerät ist das Beste? Beamer oder Flachbildschirm?

Die gute Nachricht: Es gibt für fast alle Wohnsituationen eine eindeutige Antwort.
Die schlechte Nachricht: Nicht selten heißt Diese „sowohl als auch“.
Der Fernseher:

Fernseher
Seit die Flachbildschirme ihrem Namen alle Ehre machen und zudem über alle nötigen Empfangsgeräte verfügen, lässt sich in nahezu jedem Raum problemlos ein Fernseher unterbringen. Die großen Vorteile eines TV-Gerätes sind:
1. Die sofortige Bereitschaft, der Fernseher benötigt nach dem Einschalten nur wenige Sekunden bis zur Wiedergabe
2. Ein Fernseher liefert in jedem Raum ein gutes Bild
3. Die Installation eines Fernsehers ist in den meisten Fällen sehr einfach

Der Beamer:

Beamertage
Im Gegensatz zu einem Fernseher gibt es bei einem Beamer ein paar Punkte zu beachten. Beamer verfügen in der Regel nicht über Tuner, es müssen separate Set-Top-Boxen angeschlossen werden. Zudem wird eine Leinwand benötigt. Vor allem aber sollte der Raum für ein perfektes Bild abgedunkelt werden können. Dafür belohnt ein gutes Beamer-Leinwand-Gespann mit einigen Vorteilen.
1. Die Bildgröße ist nahezu frei wählbar, echtes Kinofeeling ist garantiert.
2. Bei einem Sitzabstand von 4m bräuchte man eine Bildbreite von ca. 2m für den perfekten Kinoeindruck. Bei diesen Bildgrößen ist das Preis/Leistungsverhältnis und der Stromverbrauch eines Beamers wesentlich günstiger als bei extrem großen Fernsehern.
3. Eine Rolloleinwand lässt sich auch vor einem Fenster installieren. Auf diese Weise lässt sich der Raum in einem geschickt verdunkeln.

Aufgrund der unterschiedlichen Stärken der einzelnen Systeme sollte man die Entscheidung nach der Gewichtung treffen:

Wohnraumsituation: Lässt sich ein Fernseher bzw. eine Leinwand installieren/stellen?
Wie groß ist der Raum? Bei einem kleinen Sitzabstand ist ein großer Fernseher oftmals die günstigere Lösung. In einem großen Raum lässt sich nur mit einem Beamer ein echtes Kinofeeling erreichen.

Helligkeit: In einem sehr hellen Raum der nicht abgedunkelt werden kann lässt sich mit einem Beamer nur nachts eine hervorragende Bildqualität erreichen.

Sehgewohnheiten: Ein Beamer braucht eine Vor- und Nachlaufzeit. Für „mal eben schnell“ reinzuschalten ist ein Fernseher praktischer. Wer also gerne mal zwischendurch in die Nachrichten reinschauen möchte ist mit einem TV-Gerät besser beraten. Wer hingegen Spielfilme oder Sportübertragungen sehen möchte wird das größere Bild eines Beamers lieben.

Separates Heimkino: Ist im Keller ein separater Heimkinoraum verfügbar und im Wohnzimmer steht bereits ein Fernseher, ist die Anschaffung eines Beamers die beste Lösung. Wer ins Heimkino im Keller geht wird dies nicht tun, um mal kurz die Nachrichten zu schauen.

Heimkino im Wohnzimmer: Wer keinen separaten Raum für sein Heimkino frei hat und sich alle Möglichkeiten offen halten möchte kann auch in seinem Wohnzimmer Fernseher und Beamer parallel betreiben. Ideal lässt sich diese Lösung mit A/V-Receivern mit 2 parallelen HDMI-Ausgängen umsetzen, wie Sie z.B. der Denon AVR-4310 bietet.


Leinwand-Ratgeber

05. Mai 2009
 

Bildbreite: Die größe einer Leinwand wird nicht wie bei Fernsehern in der Diagonale gemessen, sondern in der Breite. Einer der häufigsten Fehler bei Heimkino-Einsteigern ist der Einsatz einer zu breiten Leinwand. Dies hat zur Folge, dass man nicht mehr das gesamte Bild im Überblick hat, dadurch wird das Filme schauen sehr anstrengend. Nicht umsonst möchte im Kino niemand in der ersten Reihe sitzen.Eine Faustregel besagt, dass die Leinwandbreite etwa dem halben Sitzabstand entsprechen sollte. Bei einem Sitzabstand von 4m wäre demnach eine 2m breite Leinwand optimal.

Bildformat: Für den Einstieg sollten Sie unbedingt eine 16:9-Leinwand wählen. Diese ermöglicht eine gute Wiedergabe sämtlicher Filmformate. Spezialisten setzen auch gerne eine anamorphe Vorsatzlinse bei Ihrem Beamer ein, um ein 21:9 Seitenverhältnis zu erziehlen. Diese Linsen kosten jedoch weit über 1000€ und sind daher nur für High-End-Beamer empfehlenswert. Wer sich für eine 21:9 Wiedergabe entscheidet und einen sehr hochwertigen Beamer besitzt, sollte daher lieber gleich eine Leinwand mit automatischer Maskierung einsetzen.

Gain: Der Gain beschreibt die Richtwirkung der Leinwand. Ein weißes Blatt Papier hat in etwa einen Gain von 1.0. Das Licht wird gleichmäßig in alle Richtungen verteilt. Eine Leinwand mit einem höheren Gain hat die Eigenschaft, das Licht vermehrt gerade nach vorne abzustrahlen. Dadurch wird die Bildhelligkeit deutlich erhöht. Allerdings entstehen durch die Richtcharakteristik große Probleme: Die Leinwand erscheint nicht mehr gleichmäßig hell ausgeleuchtet, zudem werden die Farben ungleichmäßig wiedergegeben. Da die heutigen Heimkinobeamer allesamt Lichtstark genug sind, sollte eine Leinwand für den Heimkinoeinsatz einen Gain von unter 1,5 haben. Es gib auch graue Leinwände mit einem Gain unterhalb von 1,0. Diese ermöglichen Laut Hersteller einen besseren Schwarzwert. Da auch die maximale Helligkeit niedriger Ausfällt, bleibt der maximale Kontrast jedoch unverändert. Für den Einstieg ist in der Regel eine weiße Leinwand besser geeignet, da die Beamer auf ein “mattweißes” Tuch geeicht sind.

Leinwandvorlauf: Rolloleinwände werden häufig direkt an der Decke montiert. Um das Bild dennoch auf Augenhöhe projezieren zu können, verfügen viele Leinwände über einen Vorlauf, auch “Blackdrop” genannt. Dieser schwarze Stoff ermöglicht es, die Leinwand trotz Deckenmontage auf eine angenehme Höhe herabzuziehen.

Derzeit gibt es 3 weit verbreitete Leinwandtypen:
- die manuelle Rolloleinwand
- die Motorleinwand
- die Rahmenleinwand

Eine einfache manuelle Rolloleinwand ist günstig in der Anschaffung und sehr leicht zu montieren. Die Planlage ist allerdings bei den wenigsten günstigen Rollo-Leinwänden als “gut” zu bezeichnen. Insbesondere Rollo-Leinwände mit mehr als 2m Breite wölben sich an den Seiten sehr häufig. Dadurch entstehen Geometriefehler im Bild, welche sehr störend sein können.

Motorleinwände haben in der Regel eine wesentlich bessere Planlage, sind allerdings in der Anschaffung und Montage deutlich teurer. Vor allem die Stromversorung des Motors kann eine Herausforderung sein. Ein loses Kabel ist alles andere als schön. Und eine Unterputz-Stromzuleitung für den Motor der Leinwand kostet viel Zeit und Geld.

Eine fest installierte Rahmenleinwand bietet eine hervorragende Planlage und ist bei gleicher Qualität günstiger als eine Motorleinwand. Wer handwerklich geschickt ist, kann sich den Rahmen für die Leinwand auch selbst bauen und diesen mit einem hochwertigen Tuch bespannen. In vielen Räumen lässt sich eine feste Rahmenleinwand allerdings nur schwer integrieren.